Arbeiten auf dem Wasser: Floating Office Rotterdam

Die Gestaltung von Bürogebäuden und -räumen orientiert sich immer mehr an den Bedürfnissen und Ansprüchen der Menschen, die dort ihrer Arbeit nachgehen. Ein enger Bezug zur Natur, helle Arbeitsbereiche und eine natürliche Begrünung sind somit nicht nur für den Living WorkPlace von Interface charakteristisch, sondern auch für das „Floating Office Rotterdam (FOR)“ der Powerhouse-Company.

Höchste Nachhaltigkeitsansprüche
Dieses soll zukünftig auf dem Fluss Nieuwe Maas am Rijnhaven schwimmen und der Organisation „Global Center on Adaption (GCA)“ als Hauptsitz dienen. Geleitet wird sie von dem ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, dem Gründer von Microsoft Bill Gates sowie der Geschäftsführerin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Kristalina Georgieva, die die Entwicklung von Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels fördern. Somit wird auch das Gebäude selbst vollkommen energieneutral und autark sein. „Ich freue mich sehr, dass das GCA in einem Gebäude untergebracht sein wird, das ein wegweisendes klimafreundliches Bürodesign präsentiert, und ich hoffe, dass es andere dazu inspiriert, ihre eigene Infrastruktur zukunftssicher zu machen“, sagt Prof. Dr. Patrick Verkooijen, CEO des GCA. Der Bau des Floating Office Rotterdam soll bereits im Frühjahr diesen Jahres beginnen.

Positives Arbeitsambiente
Dank der Verwendung von Holz als Hauptwerkstoff wird der CO2-Fußabdruck des Gebäudes enorm minimiert. Außerdem ist Holz recycelbar und lässt sich leicht demontieren – so soll das Gebäude erst einmal für circa fünf bis zehn Jahre im Rijnhaven schwimmen. Gleichzeitig erfolgt der Wärmeaustausch über das Hafenwasser und die überhängenden Stockwerke sorgen für einen natürlichen Schutz vor der Sonne rund um das Gebäude. Ein besonderes Highlight: Ein Schwimmbad in der Maas lädt im Sommer zum Sprung ins kalte Nass ein. Im hauseigenen Restaurant können Mitarbeiter darüber hinaus den Ausblick von der großen Terrasse genießen, sich austauschen oder ihre Mittagspausen verbringen.

Die Natur hält Einzug
Für ein natürliches und naturnahes Arbeitsambiente wird das Floating Office zudem mit einem begrünten Dach ausgestattet, das zur Verbesserung des Klimas beiträgt. Dadurch ist die Natur nicht nur in Form des Flusses spürbar, sondern wird auch direkt in das Gebäude integriert. Große Fensterfronten sorgen darüber hinaus für helle und lichtdurchflutete Räumlichkeiten.

Das Gründach des Gebäudes sorgt für eine Verbesserung des Stadtklimas © Atchain

© Plomp

© Plomp

Das Gebäude soll zum Großteil aus Holz erbaut werden. © Atchain

Genauso wie das GCA und die Stadt Rotterdam, die auf eine umweltfreundliche Stadtentwicklung setzt, ist auch Interface ein Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit. Im Rahmen unserer neuen Mission Climate Take Back möchten wir die globale Erwärmung umkehren und ein lebensfähiges Klima schaffen.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Artikel

Nachhaltig und effizient: Recycling-Haus von Labor 13

3 März, 2020

Um eine positive Veränderung bezüglich des Klimawandels herbeizuführen, bedarf es Innovationsgeist, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein. Genauso wie Interface sind auch andere Unternehmen bereits auf der Suche nach Lösungen – und auch in der Architektur findet ein Umdenken statt. „Aus alt mach neu“ ist die Antwort des tschechischen Architekturbüros Labor 13, das ein Haus aus 100% recyceltem…

Vier Möglichkeiten, eine positive Wirkung zu erzielen

2 März, 2020

Wussten Sie, dass der Bausektor der weltweit größte Emittent von Treibhausgasen ist? Architekten und Designer haben die große Chance, Produkte zu spezifizieren, die eine umweltfreundliche Chemie, eine Kreislaufwirtschaft und ein gesünderes Klima fördern. Scheint unmöglich? Mit den richtigen Kenntnissen und Tools ist es einfacher als Sie vielleicht denken.