Raumgestaltung mit dem WELL Building Standard

Unser Anspruch am International WELL Building Institute (IWBI) ist es, die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Menschen in Gebäuden überall auf der Welt voranzutreiben. Wir freuen uns sehr über die auf diesem Gebiet global wachsenden Investitionen und das zunehmende Interesse, und nicht zuletzt auch über Initiativen, wie den gerade von Interface veröffentlichten WELL Building Design Guide.

Indem wir die Menschen in den Mittelpunkt der Bereiche Projektentwicklung, Planung, Bau und Betrieb rücken, können wir den Wert von Gebäuden steigern, Personalkosten einsparen und das Arbeitsplatzerlebnis, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen verbessern. Genau das ist es, was wir mit dem WELL Building Standard™ (WELL™) erreichen wollen.

Wie viele Projekte wurden bis heute WELL-zertifiziert?

Seit dem Start von WELL im Jahr 2014 verzeichnet die Zertifizierung eine rasche globale Verbreitung: Inzwischen fand WELL bei mehr als 760 Projekten mit insgesamt rund 13,5 Millionen Quadtratmetern Fläche Berücksichtigung. Heute kommt WELL in weltweit 32 Ländern zum Einsatz, unter anderem auch in 13 Ländern Europas.

Welche Länder sind in Bezug auf WELL führend?

Frühe Anwender
WELL hat zunächst in Frankreich, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden ein starkes Wachstum erlebt und anschließend auch in Polen, Schweden und Irland. Inzwischen findet WELL bei über 170 Projekten in Europa Anwendung.

Finnland, Deutschland, Ungarn und Italien folgten 2017 mit ersten registrierten Projekten, während die Märkte in der Tschechischen Republik und der Slowakei von starken lokalen Branchenführern bestimmt werden.

Eine positive internationale Bewegung
Dies ist die große Erfolgsgeschichte eines positiven internationalen Engagements und eines Fortschritts, der auf der Expertise und der Leidenschaft der WELL-Community basiert. 25 Prozent der weltweit unter Berücksichtigung von WELL geplanten Flächen befinden sich in Europa – eine Zahl, die den allgemeinen Bedarf widerspiegelt, die menschliche Gesundheit mithilfe der gebauten Umwelt besser zu unterstützen.

Weltweit haben mehr als 2700 Experten der Baubranche erfolgreich die WELL-AP-Prüfung abgelegt. Sie stehen für den wachsenden Pool an Fachspezialisten und Akteuren der Baubranche, die ihr Verständnis von Strategien für gesunde Gebäude weiterentwickeln und weitergeben möchten.

 

Welche Arten von Organisationen setzen WELL ein und warum?

Wir sehen Bauherren, Entwickler und Betreiber, aber auch Architekten und Designer sowie Unternehmen aller Größen, die die positiven Auswirkungen von gesunden Innenräumen auf die Menschen erkannt haben. Hinzu kommt das wachsende allgemeine Bewusstsein, dass Gebäude unsere Gesundheit beeinträchtigen können. Dadurch werden Menschen zunehmend dazu motiviert, Wohnungen und Büros mit gesünderen Attributen einzufordern.

Wir sind davon überzeugt, dass das wachsende Wissen über die gesundheitlichen Auswirkungen unserer Innenräume sowie eine zunehmend mit gesunden Entwurfsstrategien und Bautechniken vertraute Baubranche dazu beitragen werden, umfassenden, evidenzbasierten Programmen wie WELL auch weiterhin überall in der Welt zum Erfolg zu verhelfen.

Gebäude insgesamt verbessern
Zwei Drittel der europäischen Projekte nutzen WELL für Innenausbauten und Gebäudehüllen. Entwickler und Vermieter solcher Projekte passen ihr Immobilienangebot den Bedürfnissen und Prioritäten von Nutzern und Mietern an.

Innenausbauten in Büros
Weil immer mehr Arbeitgeber die Notwendigkeit erkennen, ihre innerbetrieblichen Gesundheitsprogramme auf die Arbeitsplätze und die Arbeitskultur auszuweiten, bilden Innenausbauten in Bürogebäuden die zweitgrößte Gruppe an Projekttypen.

Industrie, Freizeitsektor und Altenwohnen
Zu den Bereichen, die zunehmend Interesse an der Umsetzung bewährter Konzepte zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden zeigen, zählen schließlich auch Industrie- und Lagereinrichtungen, Freizeitkomplexe und Seniorenanlagen.

Von einer grünen zu einer allumfassenden Debatte

Schon früh, als sich die Debatte um Gesundheit und Wohlbefinden gerade aus dem grünen Bauen heraus entwickelte, waren es die Nachhaltigkeitsthemen, die WELL gedeihen ließen. In letzter Zeit ist daraus eine wesentlich umfassendere Debatte geworden, die auch das Potenzial hat, Teams zusammenzubringen, die zuvor nicht die Möglichkeit hatten, zusammenzuarbeiten.

Heute findet WELL bei einer Vielzahl von Beteiligten Beachtung – z.B. bei Unternehmensführern, Investoren, Facility Managern und Personalfachleuten, die nach innovativen Wegen suchen, um die besten Talente zu gewinnen und zu halten und um die Produktivität, die Zufriedenheit und das Engagement der Mitarbeiter zu verbessern. Wir freuen uns sehr, dass sie alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: bessere Gebäude zu konzipieren, die sowohl Einzelpersonen und Gemeinschaften als auch Unternehmen helfen, erfolgreich zu sein.

Victoria Lockhart bringt nicht nur ihr Wissen aus dem Bereich des nachhaltigen und umweltfreundlichen Bauens ein, sondern auch ihre Leidenschaft für die Anwendung medizinischer Erkenntnisse und neuer Technologien, die dazu beitragen, das menschliche Erleben und Wohlbefinden zu verbessern. Sie lebt in London und kam 2017 zum International International WELL Building Institute™ (IWBI™), um die Entwicklung gesunder Gebäude in ganz Europa voranzutreiben.

 

SCENEO

SCENEO

Porter Building

The Porter Building

ASID

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ähnliche Artikel

CBRE Madrid: WELL Building Standard und seine Vorteile in der Praxis

19 April, 2018

Im Jahr 2013 startete das International WELL Building Institute (IWBI) eine Initiative zu Fragen der Gesundheit und des Wohlbefindens in der gebauten Umwelt – Themen, die bei bestehenden Zertifizierungssystemen oft unberücksichtigt bleiben. Hieraus entstand der WELL Building Standard™, dessen Leitsätze Architekten und Designer unterstützen sollen, das Leben der Menschen in urbanen Räumen spür- und messbar…